Aug 262011
 
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Eigentlich sollte an dieser Stelle ja zunächst mal ein Bericht aus der gestrigen Stadtverordnetenversammlung folgen.
Allerdings erreichte mich heute die schriftliche Beantwortung der Frage meines Freundes Martin Kliehm, welche in der Fragestunde nicht mehr direkt beantwortet werden konnte.

Ich copy und paste das mal hier rein. Kommentiert das ruhig selbst, mir fällt gerade nichts nettes ein.

Die Originaldatei:
 Frage 101 der Bunten – 3. Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung am 25.08.2011

 

Frau Oberbürgermeisterin Petra Roth Frankfurt, 23.08.2011

Tel. 45257

 

 

Hauptamt

10.21.3

 

3. Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung am 25.08.2011

 

 

Frage Nr. 101

 

Stadtv. Kliehm – Bunte –

 

 

Städtepartnerschaft mit Yokohama; hier: Belastete Lebensmittel für Schulkinder

 

 

In Yokohama wurde mit Billigung der Bürgermeisterin Hayashi und des Bildungsausschusses von April bis Juni radioaktives Rindfleisch aus Fukoshima im Schulessen von 127 Grundschulen an 67.000 Kinder ausgegeben, weil es billiger war. Noch im Juli wurde ungetestetes Schweinefleisch verwendet. Kindern wird verboten, von zu Hause Trinkwasser und Mittagessen mitzubringen. Schulkinder sollen zur Sommerschule in die Präfektur Tochigi geschickt werden, wo die Strahlenwerte zehnmal so hoch sind wie in Yokohama. http://klie.hm/yokohama

 

Ich frage den Magistrat:

 

Welche Konsequenzen für die Städtepartnerschaft mit Yokohama zieht der Magistrat aus diesem Verhalten von Bürgermeisterin Hayashi, und wie kann die Stadt Frankfurt den Kindern und Eltern beistehen?

 

Antwort der Oberbürgermeisterin

 

Die Menschen in Japan brauchen nach der Reaktorkatastrophe unsere Hilfe. Um diese Hilfe zielgerichtet leisten zu können, ist es gut, eine Partnerschaft mit der Stadt Yokohama zu schließen und kontinuierlich aufzubauen. Damit schaffen wir jetzt eine Möglichkeit, sich die japanische Kultur zu erschließen und gleichzeitig das Land, das seit so langer Zeit gerade mit uns in Frankfurt am Main freundschaftlich verbunden ist, in schwieriger Lage zu unterstützen. Wir machen das passgenau: Über unsere neue Partnerstadt wenden wir uns an die von der Katastrophe ganz besonders betroffenen Menschen in der Stadt Sendai, um dort mit den von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Spendenmitteln in Höhe von 250 000 Euro beim Wiederaufbau sozialer Einrichtungen, die sich besonders um Kinder kümmern, zu helfen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aug 092011
 
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Und los geht es. Einfach erst mal wild drauf los. Ins Reine schreibe ich später!
Beginn 19:30 Uhr.
Zu Beginn wurden die Stadteilbotschafter und ihre Projekte vorgestellt:

  • Kampfsport zum Abbau von Aggressionen
  • Projekt „DerGrüneDaumen“ (ein Garten im Günthersburgpark erstellt von Schülern der IGS Nordend)

Bürgerfragestunde

  1. Erstes Thema: Schadstoffbelastung im Bauschutt des Grundstückes der ehemaligen Naxosunion noch nicht geklärt. Die Auskunft an die Ortsbeiräte lautet keine Schadstoffe, die Auskunft an einen Bürger lautet: „Ja es wurden Schadstoffe gefunden“. Sehr widersprüchlich.
  2. Zweites Thema: Kunstbücherschrank auf der Seckbacher Landstrasse. #OB4: „Untersuchungswerte sind nicht verfügbar“ – „Das dauert auch noch ein paar Monate, bis der Magistrat antwortet.“ OpenData anyone? (mk)
  3. Drittes Thema: Übergangsregelung für Schüler über die Ostendstrasse. #OB4: Straßenbahn hat an Haltestelle Ostendstraße Prioritätsschaltung. Normalerweise sind alle Ampeln gleich grün/rot, nur dann nicht. (mk)
  4. Viertes Thema: Fahrradraudis auf der Rhönstr.
  5. Fünftes Thema: Cormeniusstrasse wird nach Verkehrsberuhigung vermehrt frequentiert. Was hat der Ortsbeirat vor um zu helfen? Durch die Comeniusstraße donnern FES-Laster trotz LKW-Verbot, Schwellen verstärken den Lärm.
  6. Sechstes Thema: Verkehrsführung Höhenstrasse/Heidestrasse. #OB4: Anwohner wünscht Linksabbieger von Heide- in Höhenstr. statt Poller. Hm, sehe ich kein Problem damit. (mk)

Das waren so im großen und ganzen die Anliegen der Bürger danach lief alles nach Tagesordnung.

 

Ende gegen 22:30 Uhr

Aug 092011
 
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Und los geht es. Einfach erst mal wild drauf los. Ins Reine schreibe ich später!
Beginn 19:30 Uhr.
Zu Beginn wurden die Stadteilbotschafter und ihre Projekte vorgestellt:

  • Kampfsport zum Abbau von Aggressionen
  • Projekt „DerGrüneDaumen“ (ein Garten im Günthersburgpark erstellt von Schülern der IGS Nordend)

Bürgerfragestunde

  1. Erstes Thema: Schadstoffbelastung im Bauschutt des Grundstückes der ehemaligen Naxosunion noch nicht geklärt. Die Auskunft an die Ortsbeiräte lautet keine Schadstoffe, die Auskunft an einen Bürger lautet: „Ja es wurden Schadstoffe gefunden“. Sehr widersprüchlich.
  2. Zweites Thema: Kunstbücherschrank auf der Seckbacher Landstrasse. #OB4: „Untersuchungswerte sind nicht verfügbar“ – „Das dauert auch noch ein paar Monate, bis der Magistrat antwortet.“ OpenData anyone? (mk)
  3. Drittes Thema: Übergangsregelung für Schüler über die Ostendstrasse. #OB4: Straßenbahn hat an Haltestelle Ostendstraße Prioritätsschaltung. Normalerweise sind alle Ampeln gleich grün/rot, nur dann nicht. (mk)
  4. Viertes Thema: Fahrradraudis auf der Rhönstr.
  5. Fünftes Thema: Cormeniusstrasse wird nach Verkehrsberuhigung vermehrt frequentiert. Was hat der Ortsbeirat vor um zu helfen? Durch die Comeniusstraße donnern FES-Laster trotz LKW-Verbot, Schwellen verstärken den Lärm.
  6. Sechstes Thema: Verkehrsführung Höhenstrasse/Heidestrasse. #OB4: Anwohner wünscht Linksabbieger von Heide- in Höhenstr. statt Poller. Hm, sehe ich kein Problem damit. (mk)

Das waren so im großen und ganzen die Anliegen der Bürger danach lief alles nach Tagesordnung.

 

Ende gegen 22:30 Uhr

Mrz 132011
 
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Wir leben auf diesem schönen blauen Planeten ohne uns großartig Gedanken zu machen wie wir mit ihm umgehen.
Wir schrecken kurz auf und sind bestürzt über Erdbeben oder Flutkatastrophen.
Unsere Hilflosigkeit ist groß. Tsunami und Erdbeben können wir nicht verhindern.
Doch da wo wir es können tun wir nichts!
Die Bodenerosion lässt jährlich Milliarden Tonnen fruchtbaren Boden verschwinden.
Doch wider besseres Wissen wird weltweit weiterhin Ackerbau im Industriellen Stil betrieben. Der Boden wird mit Pflügen aufgebrochen und den Naturgewalten ausgesetzt. Wind und Wasser tragen ihn dann fort.
Der Verlust an Fruchtbarkeit kann noch durch industriellen Dünger ausgeglichen werde. Wenn der Boden erst mal weg ist kann man aber nichts mehr anbauen.
Einige Landwirte und Farmer haben die Gefahr erkannt und setzen auf pfluglosen Anbau.
Der Boden wird nie unbedeckt gelassen. Baumreihen bremsen den Wind. Wildhecken am Feldrand bilden einen natürlichen Wall gegen den Wind und geben der Fauna einen Unterschlupf. Sie tragen so zum Erhalt der Artenvielfalt bei.

Doch nicht nur die Erosion des Bodens wird uns gefährlich und sorgt weltweit für zunehmende Hungersnot.
Auch der Anbau von Enrgiepflanzen für alternative Treibstoffe reduziert die Flächen für den Anbau von Nahrungsmittel.
Steigende Lebensmittelpreise und eine Verschärfung der Folgen des Klimawandels sind das Ergebnis.
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=oTSQtAPDpQo]

Mrz 132011
 
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Schnelles Wachstum braucht energiereiches Futter.

Um den Fleischhunger der sogenannten zivilisierten Welt zu stillen reichen die traditionellen Aufzuchtmethoden unserer Vorfahren nicht mehr aus.
Damit die Tiere schnell an Gewicht zulegen benötigt man energiereiches Futter. Viel Energie und Eiweiß ist nur in Getreide vorhanden.

Das Maß der Dinge ist die Futterverwertung. Also wurden Tiere gezüchtet welche mit möglichst wenig Getreide möglichst viel Fleisch produzieren.

Für ein kg Fleisch werden im Durchschnitt ca neun kg Getreide verfüttert.

Ein paar Beispiele:

* 2 bis 3 kg für 1 kg Hähnchen.
* 8 kg Mais für 1 kg Rindfleisch.
* 4 kg für 1 kg Schweinefleisch.

Weltweit werden jährlich ca. 40 Milliarden Hähnchen „produziert“. Dafür werden also mindestens 80 Milliarden kg Getreide verfüttert. Aus dieser Menge hätten auch 80 Milliarden Brot gebacken werden können.

Unter welchen Bedingungen die Mast der Hähnchen größtenteils stattfindet zeigt folgendes Video.

Ein Rind benötigt für ca. 200 kg Fleischzuwachs ca. 1600 kg Getreide.

Schweine sind Allesfresser. Früher hielt man sie wie die Rinder auf den Weiden und sie bekamen zusätzlich Küchenabfälle und landwirtschaftliche Nebenprodukte wie Kleie und Stroh als Futter. Noch 1950 war die Nahrung der Schweine noch fast getreidefrei.
Heute besteht sie überwiegend aus Sojamehl, Weizen und Mais. 2003 wurden rund 670 Millionen Tonnen Getreide in der Fleischmast verfüttert. Das entspricht ungefähr der Hälfte der gesamten Ernte.

Der Getreidehunger der Mastbetriebe treibt die Lebensmittelpreise in schwindelnde Höhen.
Alleine im Jahr 2007 stieg der internationale Preis für Weizen von 200 US-Dollar je Tonne auf ca. 375 US-Dollar.

Um diesen Getreidebedarf, und den der Menschen, zu decken kommt massiv Agrochemie zum Einsatz. Herbizide vernichten Unkraut. Getreidepflanzen werden mittels Gentechnik unempfindlich gegen diese Herbizide. Hoher Düngereinsatz sorgt für beständige Erträge. Zu diesem Dünger zählt Stickstoff,welcher aus Rohöl hergestellt wird. Rund 1% des Stickstoff wird durch Microben im Ackerboden in Lachgas umgewandelt. Bei einer Menge von 80 Millionen Tonnen Stickstoffdünger wird das Lachgas zu einer massiven Belastung des Klimas.

Nicht nur das Lachgas ist ein Problem. Methan aus der Landwirtschaft belastet das Klima ebenso. Methan kommt vor allem aus Rindermägen. Rinder tragen zu 40% zum weltweiten Methanausstoß bei.

Zur Verdeutlichung diese beiden Gase sind schädlicher als Kohlendioxyd. Methan mit dem Faktor 23; Lachgas sogar um den Faktor 296!

Die Weltgesundheitsorganisation berichtete 2006 die Tierhaltung hinterlasse weltweit mehr Treibhausgase als alle PKWs, Lastwagen, Flugzeuge und Schiffe zusammen.
Riesige Güllemengen welche in der Landwirtschaft nicht verwertet werden können und auf Deponien, im Grundwasser, Bächen, Seen und im Meer landen tragen zur Zerstörung des Waldes bei. Sie beschleunigen das Algenwachstum in Gewässern. Die Algen nehmen den Fischen den Sauerstoff und entlassen ihrerseits wieder Treibhausgase. Die Landwirtschaft verschärft also massiv den Klimawandel, und wird sogar eine Gefahr für sich selbst.

Was können wir tun?

Ich persönlich habe meinen Fleischkonsum stark eingeschränkt. Um die industrielle Landwirtschaft und Viehzucht nicht zu fördern kaufe ich was ich kann bei einem regionalen Kleinbauern. Bei ihm laufen die Schweine noch auf der Weide herum, und werden überjährig geschlachtet. Das heisst die Tiere leben wesendlich länger als ihre Genossen in der Zuchtfabrik.
Dadurch ist das Angebot an Fleisch bei diesem Landwirt sehr begrenzt. Und wenn die Sau verkauft ist muss man eben warten bis in 2 Wochen die nächste geschlachtet wird.

Als Verbraucher haben wir die größte Macht etwas zu verändern. Aber solange wir jeden Tag billiges Fleisch essen wollen spielen wir nicht nur mit der Zukunft unserer Kinder. Die Klimarally geht weiter ,und wenn wir nichts tun werden wir es bereits in naher Zukunft bereuen.

Bis zum nächsten Bericht

Herb

Quellen:

http://www.brot-fuer-die-welt.de/ernaehrung/downloads/huhn_final.pdf
http://www.mluv.brandenburg.de/cms/media.php/2320/tzr07_7.pdf
http://www.fleischerhandwerk.de/upload/pdf/Fleischverzehr_2006.pdf
http://www.fao.org/docrep/012/i0680e/i0680e.pdf
http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,878713,00.html
http://www.wbgu.de/wbgu_jg1994.html
http://www.schattenblick.de/infopool/umwelt/redakt/umkl-315.html

 

Mrz 102010
 
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Schnelles Wachstum braucht energiereiches Futter.

Um den Fleischhunger der sogenannten zivilisierten Welt zu stillen reichen die traditionellen Aufzuchtmethoden unserer Vorfahren nicht mehr aus.
Damit die Tiere schnell an Gewicht zulegen benötigt man energiereiches Futter. Viel Energie und Eiweiß ist nur in Getreide vorhanden.

Das Maß der Dinge ist die Futterverwertung. Also wurden Tiere gezüchtet welche mit möglichst wenig Getreide möglichst viel Fleisch produzieren.

Für ein kg Fleisch werden im Durchschnitt ca neun kg Getreide verfüttert.

Ein paar Beispiele:

  • 2 bis 3 kg für 1 kg Hähnchen.
  • 8 kg Mais für 1 kg Rindfleisch.
  • 4 kg für 1 kg Schweinefleisch.

Weltweit werden jährlich ca. 40 Milliarden Hähnchen „produziert“. Dafür werden also mindestens 80 Milliarden kg Getreide verfüttert. Aus dieser Menge hätten auch 80 Milliarden Brot gebacken werden können.

Unter welchen Bedingungen die Mast der Hähnchen größtenteils stattfindet zeigt folgendes Video.

Ein Rind benötigt für ca. 200 kg Fleischzuwachs ca. 1600 kg Getreide.

Schweine sind Allesfresser. Früher hielt man sie wie die Rinder auf den Weiden und sie bekamen zusätzlich Küchenabfälle und landwirtschaftliche Nebenprodukte wie Kleie und Stroh als Futter. Noch 1950 war die Nahrung der Schweine noch fast getreidefrei.
Heute besteht sie überwiegend aus Sojamehl, Weizen und Mais. 2003 wurden rund 670 Millionen Tonnen Getreide in der Fleischmast verfüttert. Das entspricht ungefähr der Hälfte der gesamten Ernte.

Der Getreidehunger der Mastbetriebe treibt die Lebensmittelpreise in schwindelnde Höhen.
Alleine im Jahr 2007 stieg der internationale Preis für Weizen von 200 US-Dollar je Tonne auf ca. 375 US-Dollar.

Um diesen Getreidebedarf, und den der Menschen, zu decken kommt massiv Agrochemie zum Einsatz. Herbizide vernichten Unkraut. Getreidepflanzen werden mittels Gentechnik unempfindlich gegen diese Herbizide. Hoher Düngereinsatz sorgt für beständige Erträge. Zu diesem Dünger zählt Stickstoff,welcher aus Rohöl hergestellt wird. Rund 1% des Stickstoff wird durch Microben im Ackerboden in Lachgas umgewandelt. Bei einer Menge von 80 Millionen Tonnen Stickstoffdünger wird das Lachgas zu einer massiven Belastung des Klimas.

Nicht nur das Lachgas ist ein Problem. Methan aus der Landwirtschaft belastet das Klima ebenso. Methan kommt vor allem aus Rindermägen. Rinder tragen zu 40% zum weltweiten Methanausstoß bei.

Zur Verdeutlichung diese beiden Gase sind schädlicher als Kohlendioxyd. Methan mit dem Faktor 23; Lachgas sogar um den Faktor 296!

Die Weltgesundheitsorganisation berichtete 2006 die Tierhaltung hinterlasse weltweit mehr Treibhausgase als alle PKWs, Lastwagen, Flugzeuge und Schiffe zusammen.
Riesige Güllemengen welche in der Landwirtschaft nicht verwertet werden können und auf Deponien, im Grundwasser, Bächen, Seen und im Meer landen tragen zur Zerstörung des Waldes bei. Sie beschleunigen das Algenwachstum in Gewässern. Die Algen nehmen den Fischen den Sauerstoff und entlassen ihrerseits wieder Treibhausgase. Die Landwirtschaft verschärft also massiv den Klimawandel, und wird sogar eine Gefahr für sich selbst.

Was können wir tun?

Ich persönlich habe meinen Fleischkonsum stark eingeschränkt. Um die industrielle Landwirtschaft und Viehzucht nicht zu fördern kaufe ich was ich kann bei einem regionalen Kleinbauern. Bei ihm laufen die Schweine noch auf der Weide herum, und werden überjährig geschlachtet. Das heisst die Tiere leben wesendlich länger als ihre Genossen in der Zuchtfabrik.
Dadurch ist das Angebot an Fleisch bei diesem Landwirt sehr begrenzt. Und wenn die Sau verkauft ist muss man eben warten bis in 2 Wochen die nächste geschlachtet wird.

Als Verbraucher haben wir die größte Macht etwas zu verändern. Aber solange wir jeden Tag billiges Fleisch essen wollen spielen wir nicht nur mit der Zukunft unserer Kinder. Die Klimarally geht weiter ,und wenn wir nichts tun werden wir es bereits in naher Zukunft bereuen.

Bis zum nächsten Bericht

Herb

Quellen:

http://www.brot-fuer-die-welt.de/ernaehrung/downloads/huhn_final.pdf
http://www.mluv.brandenburg.de/cms/media.php/2320/tzr07_7.pdf
http://www.fleischerhandwerk.de/upload/pdf/Fleischverzehr_2006.pdf
http://www.fao.org/docrep/012/i0680e/i0680e.pdf
http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,878713,00.html
http://www.wbgu.de/wbgu_jg1994.html
http://www.schattenblick.de/infopool/umwelt/redakt/umkl-315.html

Jan 252010
 
No Gravatar

Wir leben auf diesem schönen blauen Planeten ohne uns großartig Gedanken zu machen wie wir mit ihm umgehen.
Wir schrecken kurz auf und sind bestürzt über Erdbeben oder Flutkatastrophen.
Unsere Hilflosigkeit ist groß. Tsunami und Erdbeben können wir nicht verhindern.
Doch da wo wir es können tun wir nichts!
Die Bodenerosion lässt jährlich Milliarden Tonnen fruchtbaren Boden verschwinden.
Doch wider besseres Wissen wird weltweit weiterhin Ackerbau im Industriellen Stil betrieben. Der Boden wird mit Pflügen aufgebrochen und den Naturgewalten ausgesetzt. Wind und Wasser tragen ihn dann fort.
Der Verlust an Fruchtbarkeit kann noch durch industriellen Dünger ausgeglichen werde. Wenn der Boden erst mal weg ist kann man aber nichts mehr anbauen.
Einige Landwirte und Farmer haben die Gefahr erkannt und setzen auf pfluglosen Anbau.
Der Boden wird nie unbedeckt gelassen. Baumreihen bremsen den Wind. Wildhecken am Feldrand bilden einen natürlichen Wall gegen den Wind und geben der Fauna einen Unterschlupf. Sie tragen so zum Erhalt der Artenvielfalt bei.

Doch nicht nur die Erosion des Bodens wird uns gefährlich und sorgt weltweit für zunehmende Hungersnot.
Auch der Anbau von Enrgiepflanzen für alternative Treibstoffe reduziert die Flächen für den Anbau von Nahrungsmittel.
Steigende Lebensmittelpreise und eine Verschärfung der Folgen des Klimawandels sind das Ergebnis.
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=oTSQtAPDpQo]