Mrz 022012
 
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Ich komme gerade von der Demo der Fluglärmgegner.

Es hat mich wieder einmal beeindruckt wie die Leute auf die Straße gehen, und für die vom Fluglärm betroffenen demonstrieren. Größtenteils waren natürlich Betroffene aus unseren südlichen Stadteilen vor Ort, aber auch Betroffene aus den Umlandgemeinden und Nachbarstädten.

Es hat mich aber auch schockiert wie sehr diese Menschen das Vertrauen in Politiker verloren haben.
Da packt mich doch die Wut über eine Landespolitik, welche die Interessen der Anwohner und Nachbargemeinden des Flughafens zugunsten der wirtschaftlichen Interessen des Landes und eines einzelnen Unternehmen (Fraport) opfert.

Auch an den Oberbürgermeisterkandidaten (außer Frau Fechter) wurde kein gutes Haar gelassen. Verständlich, wenn man sieht wie der eine ganz klar zu der Landebahn steht und andere gerade wieder zurück rudern

Ich wurde von vielen Demonstranten angesprochen, und habe den Eindruck gewonnen da, trotz der Podiumsdiskussionen und Zeitungsartikel, meine Meinung zum Thema Fluglärm noch nicht bekannt genug ist.
Deshalb folgt hier ein kurzes Statement:

Die neue Landebahn beeinträchtigt die Lebensqualität und Gesundheit von rund 300 000 Frankfurtern im Süden unserer Stadt. Und zwar nicht nur durch den Flüglärm, sondern auch durch Schadstoffemissionen der Flugzeugtriebwerke.
Diese Schadstoffemissionen schaden uns über die Bereiche des Lärmteppichs hinaus, also auch nördlich des Main.
Deshalb fordere ich die Stillegung der neuen Landebahn.

Das Bundesverfassungsgericht und unsere Landespolitiker sind diejenigen welche diese Entscheidung treffen müssen.
Damit dies geschieht müssen wir auf die Landespolitk Druck ausüben. Dafür müssen noch mehr Menschen auf die Montagsdemos gehen. Auch die Menschen aus dem Frankfurter Norden sollten auf die Demos gehen. Es geht auch um ihre Gesundheit.

Ich sehe gute Chancen das diese, auf fehlerhaften Daten gegründete, Entscheidung unserer Landespolitiker rückgängig gemacht wird.
Die Menschen in Frankfurt und Umgebung dürfen nicht nachlassen ihrer Forderung durch anhaltende Proteset Nachdruck zu verleihen.

Auch ein Oberbürgermeister muss sich hinter die Interessen seiner Bürger stellen, und an vorderster Front für deren Belange streiten.
Das will ich tun.

Ich kann als OB im Aufsichtsrad der Fraport Veto einlegen gegen Beschlüsse die den Frankfutern schaden.
Ich kann als OB vom Land fordern diese Bahn zu schließen.
Ich kann als OB in den Städtetagen den Schulterschluss mit Städten suchen die ebenso von den Folgen der Luftfart betroffen sind um gemeinsam Forderungen an Land und Bund zu stellen.
Ich darf als OB kein Veto gegen den Willen der Stadtverordneten einlegen, wenn dieser dazu dient unsere Stadt und seine Bewohner zu schützen.

http://www.formspring.me/herbfoxley/q/298965450610448705
http://www.formspring.me/herbfoxley/q/298960798389123281
http://www.formspring.me/herbfoxley/q/294988305081043995
http://www.abgeordnetenwatch.de/herbert_foerster-135-46388–f315860.html#q315860
http://www.hr-online.de/website/specials/obwahl12/index.jsp?rubrik=71717&key=standard_document_43460432&seite=2

Jan 312012
 
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Hallo,

man erlebt ja seltsame Dinge im Wahlkampf. Ein Lehrer der Ernst-Reuter-Schule kontaktierte uns, weil er um einen Termin mit dem OB-Kandidaten der Piraten bitten möchte. Bei unserem Rückruf erfuhren wir, dass es sich um keine Podiumsdiskussion handelt, sondern um eine Aktion während des Unterrichts.

„Sie dürfen auch gerne 2-3 Leute von der Presse mitbringen“, wurde uns eröffnet. Hintergrund war der Wunsch von Kandidat Feldmann, bei diesem Termin Pressevertreter dabei haben zu wollen. Peter Feldmann möchte also den Wunsch einer Schulklasse pressewirksam nutzen. Warum nur? Geht es dabei um sachliche Politik? Nun wird jede Schule abgeschreckt sein, die sich mit dem Gedanken trägt, die politische Praxis – in Form eines Politikers- in den Unterricht zu holen. Man stelle sich einen Klassenraum vor, der von einem Politiker, 1-2 Mitarbeitern des Politikers und 2-3 Pressevertretern geentert wird.

Also ich stelle mich der Klasse alleine. Es ist ja Unterricht und nicht Theater.

 

Jan 312012
 
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Hallo,

man erlebt ja seltsame Dinge im Wahlkampf.

Ein Lehrer der Ernst-Reuter-Schule kontaktierte uns, weil er einen
Termin mit dem OB-Kandidaten der Piraten machen wollte.
Bei unserem Rückruf erfuhren wir, dass es sich um keine Podiumsdiskussion
handelt, sondern um eine Aktion während des Unterrichts.
„Sie dürfen auch gerne 2-3 Leute von der Presse mitbringen“ wurde uns
dann eröffnet.
Hintergrund war der Wunsch von Kandidat Feldmann bei dem Termin
Presse dabei zu haben.

Peter Feldmann möchte also den Wunsch einer Schulklasse pressewirksam
nutzen. Warum nur?

Wo geht es dabei um sachliche Politik?

Nun wird jede Schule, die sich mit dem Gedanken trägt, die politische
Praxis, in Form eines Politikers, in den Unterricht zu holen,
abgeschreckt sein.
Man stelle sich einen Klassenraum vor, der von einem Politiker, 1-2
Mitarbeitern des Politikers und 2-3 Pressevertretern geentert wird.

Also ich stelle mich der Klasse alleine. Es ist ja Unterricht und nicht
Theater.

Jan 252012
 
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Liebe Frankfurter, liebe Hessen,

durch die Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt rücken wir als Piratenpartei wieder verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit. Der Wahlkampf in Frankfurt ist ein wichtiger Teil davon, die Piraten in der Öffentlichkeit darzustellen und Aufmerksamkeit sowohl auf die Partei als auch die Kernthemen zu lenken. Leider ist Wahlkampf teuer, und Geld ist zu wenig vorhanden. Wir haben viele Aktionen geplant, unter anderem neben Flyern und Infoständen auch Filme und Actionfiguren. Ich habe darüber hinaus auch schon der Teilnahme an mehreren Podiumsdiskussionen zugesagt und mehrere Interviews gegeben, weitere sind geplant. Stefan Schimanowski leitet den Wahlkampf mit großem Engagement, aber wir haben nach wie vor großen Bedarf sowohl an Helfern als auch an finanzieller Unterstützung.

Jeder, der uns zu einem erfolgreichen Wahlkampf in Frankfurt verhilft, trägt auch dazu bei, die Piraten in und über Frankfurt hinaus bekannter zu machen. Spätestens bei den kommenden Wahlen in den nächsten beiden Jahren wird uns dies sehr zugute kommen. Deswegen die Bitte, helft dem KV Frankfurt bei einem erfolgreichen Wahlkampf. Meldet euch als Helfer oder spendet auf das unten genannte Konto mit dem Verwendungszweck „Kreisverband allgemeines“.

Euer Herbert

Piratenpartei Frankfurt
Konto: 601 669 3400
BLZ.  : 430 609 67
Bank  : GLS Gemeinschaftsbank eG
Dez 222011
 
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Es ist einiges geschehen seit Frau Roth’s Rücktrittsankündigung.

Und ja, auf dem letzten Kreisparteitag wurde ich zum Oberbürgermeister-Kandidaten der Piratenpartei Frankfurt gewählt.

Also wundert Euch nicht wenn diese Seite sich demnächst drastisch verändert.

Heute war unsere Kickoff-Veranstaltung zum OB-Wahlkampf. Gut besucht und voller Ideen. Ich bin mir sicher das wird trotz aller Arbeit ein Riesenspass.

Also bis bald

 

Herbert