Herbert Förster

 
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Ich wurde 1966 in in der Barbarossa-Stadt Gelnhausen geboren. Zur Zeit lebe ich mit meiner Frau und meiner Tochter im Frankfurter Ostend. Als Kaufmann und TeeSommelier bin ich in einem Teefachgeschäft auf der Freßgass beschäftigt.

Ich bin Pirat weil ich in meiner Stadt, meiner Region und in meinem Land etwas bewegen möchte. Unzufriedenheit mit politischen Gegebenheiten, mangelnder kultureller Angebote oder Kritik an der Gesellschaft alleine ist sinnlos und unproduktiv. Ich engagiere mich in der Piratenpartei um meinen Teil dazu beizutragen das meine Kritikpunkte verändert werden.

Warum die PIRATEN in den Römer bleiben müssen

Große Teile der Stadtpolitik in Frankfurt sind für Frankfurts Einwohner nicht zu durchschauen. Die Versuche die Menschen im öffentlichen Raum der Stadt mehr und mehr zu überwachen häufen sich. Die Möglichkeiten auf Entscheidungen der Stadtpolitik und der Stadtverwaltung einzuwirken sind stark eingeschränkt.Hier sind die PIRATEN als unverbrauchte, junge Partei am besten geeignet mit neuen Ideen, frei von innerparteilichen und historischen Zwängen neue Impulse zu geben  und mehr Tranzparenz in die Verwaltung der Stadt zu bringen.

Aktivitäten für die Piratenpartei

Seit der Gründung des Kreisverbandes Frankfurt am Main bis 2011 war ich als Generalsekretär für die Verwaltung der Mitglieder und als Ansprechpartner für die inneren Angelegenheiten des Kreisverbandes zuständig. In der Vorbereitung zur Kommunalwahl 2011 kümmerte ich mich um die formellen Belange und hielt die Verbindung zu den zuständigen Ämtern.
Seit April 2011 bin ich Stadtverordneter für die Piratenpartei im Frankfurter Stadtparlament.
In den letzten Jahren habe ich mich immer mehr in das Livestreaming von Veranstaltungen der Piratenpartei eingearbeitet und unterstütze dies auf Bundes- und Landesebene.

Politische Erfahrung

Als ehemaliges Mitglied der SPD war ich Vorstandsmitglied auf kommunaler Ebene, Kandidat zur Kommunalwahl 2006 und Mitglied der Kampa (Wahlkampforganisation)in einem Bürgermeisterwahlkampf.
Die verkrusteten Strukturen der SPD lassen eine wirkliche Teilnahme an der Gestaltung von Politik nicht zu. Nach der Kommunalwahl 2006 saßen die selben, ewig gestrigen, Personen in den Gremien und machten so weiter wie bisher. Deshalb zog ich mich von der SPD zurück.

Im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009 wurde ich dann auf die PIRATEN aufmerksam. Da die PIRATEN auf für jeden offenen Internetplattformen und Mailinglisten kommunizieren, konnte ich mir ein deutliches Bild von ihnen machen. Das hat mich überzeugt. ICH BIN PIRAT.

Meine Ziele für Frankfurt

Ich setze mich dafür ein die Verwaltung der Stadt für Ihre Einwohner transparenter zu machen. Die Liveübertragung der Stadtverordnetenversammlung als Audiostream ist für mich nur einer der ersten Schritte. Eine Videoübertragung und die Speicherung des Stream sind aus meiner Sicht unbedingt notwendig. So könnten sich die Frankfurter von ihrer Wohnung direkt informieren und ein Bild über die Tätigkeit der Stadtverordneten machen. Die Unterlagen der Verwaltung müssen öffentlich zugänglich gemacht werden. Dieser Prozess muss transparent und nachvollziehbar sein.

Als Stadtverordneter nehme ich die Möglichkeit wahr die Anliegen der Bürger welche an die PIRATEN oder mich herangetragen werden in der Stadtverordnetenversammlung zum Thema machen. Die Piratenpartei hat die Plattform http://www.openantrag.de ins Leben gerufen, auf welcher jeder Anonym seinen Antrag für mich hinterlassen kann.
Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Wahlberechtigung bei kommunalen Wahlen für jeden Frankfurter Einwohner, unabhängig von der Nationalität.

Wie ich diese Ziele erreichen will

Als Mitglied einer basisorientierten Partei beziehe ich unsere Frankfurter Mitglieder mit in diese Arbeit ein. Von der Themenarbeit bis zu den Anträgen in den Gremien wird alles gemeinsam erarbeitet und formuliert. Die Einwohner können über unsere Stammtische, Internet, oder ganz persönlich per Telefon mit der Partei oder mir in Kontakt treten und ihre Anliegen mit uns diskutieren. So wird das Wissen und das Engagement vieler eine gute Basis für die Arbeit an unseren Zielen.

Vielfalt in Frankfurt

Vielfalt in Frankfurt bedeutet für mich das Zusammenleben der Menschen verschiedenster Herkunft in unserer Stadt. Jeder bringt auf seine Weise die Kultur und die Religion seines Ursprungs in Frankfurt ein. Unsere Märkte und Strassenfeste zeigen eine bunte Vielfalt an Kunst , Kultur und Gerichten aus aller Welt. Aber eines haben alle Einwohner unserer Stadt, unabhängig von Herkunft und Religion, gemeinsam: WIR SIND FRANKFURTER!

Meine Meinung

… zum Thema Integration
Integration ist für mich der falsche Ansatz. Sie bedeutet für mich das sich der Einzelne an die Masse anpassen muss. Inklusion ist für mich das Wort der Wahl. Denn das bedeutet das wir jeden Menschen in seiner Individualität akzeptieren und ihm die Möglichkeit geben in vollem Umfang an unserer Gesellschaft teilzuhaben. Wir müssen die Strukturen schaffen in welchen sich jeder mit seiner Besonderheit einbringen, und auf seine Art seinen wertvollen Beitrag leisten kann. Auch ein Wahlrecht für jeden volljährigen Menschen mit Hauptwohnsitz, unabhängig von der Nationalität, gehört für mich dazu.

… zur Privatisierung des kommunalen Eigentums
Ich halte diese ÖPP-Projekte für einen Ausverkauf der Resourcen Frankfurts. Alles was die Stadt aus der Hand gibt mindert ihren Einfluss. Der Wirtschaftliche Nutzen ist zumindest fragwürdig. Hinzu kommt das die Verträge welche dies regeln öffentlich nicht einsehbar sind, die Stadtverordneten diese nicht in vollem Umfang verstehen können und mit nur einer kurzen Zusammenfassung in der Hand darüber entscheiden.